Im Unterschied dazu sind Richtlinien, Orientierungs- oder Leitwerte nicht rechtsverbindlich., Grüner Punkt, Immer mehr Verpackungen tragen inzwischen den G. Dieser ist kein Zeichen für ein besonders umweltfreundliches Produkt. Er besagt lediglich, dass so gekennzeichnete Einwegverpackungen von der Wirtschaft zurückgenommen und verwertet werden. Die Rücknahme geschieht meist über die vorhandenen kommunalen Sammelsysteme wie Wertstoffcontainer oder Wertstoffhöfe oder über den "Gelben Sack" bzw. die "Gelbe Tonne" (Duales System Deutschland). UMWELTTIP: Grundsätzlich sollte man beim Einkaufen immer daran denken, daß beim Grünen Punkt Recycling im Vordergrund steht, und nicht zu allererst Vermeidung von Müll oder gar Mehrweg. Man sollte sich daher vom Grünen Punkt nicht irreführen lassen, sondern man sollte soweit wie möglich Mehrwegverpackungen kaufen oder noch besser, wo möglich, auf unverpackte Ware zurückgreifen., Grundsätze der Umweltpolitik, Wichtige Grundsätze der Umweltpolitik sind: Verursacherprinzip, Vorsorgeprinzip, Kooperationsprinzip, Integrationsprinzip und Nachhaltige Entwicklung., H, Habenzinsen, Guthabenzinsen, die eine Bank an ihre Kunden zahlt. Die Höhe der Habenzinsen ist von der jeweiligen Finanzmarktsituation, der Einlageart und der Laufzeit abhängig., I, IEC, Abkürzung für International Electrochemical Commission., Immission, Immission ist die Folge der Emission schädlicher Stoffe (Abgase aus Industrie, Straßenverkehr und Heizanlagen) sowie von Geräuschen, Erschütterungen, Gerüchen, Licht, Wärme und Strahlen der auf Menschen, Tiere und Pflanzen einwirkt. Ziel des gesetzlich geregelten Immissionsschutzes ist es, diese Immissionen so gering wie möglich zu halten. Dafür sind Immissionswerte festgelegt. Zentrale Vorschrift ist das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) bzw. das Atomgesetz (Radioaktivität) mit seinen Verordnungen. Besonders umweltgefährdende Betriebe sind laut Gesetz dazu verpflichtet, einen Immissionsschutzbeauftragten zu beschäftigen, der auf umweltfreundliche Produktionsverfahren hinwirken muss., indifferent, Zwei Alternativen sind indifferent, wenn in bezug auf das Entscheidungskriterium keinerlei Vor- oder Nachteile der einen gegenüber der anderen Alternative erkennbar sind., Input-Output-Analyse, Mit Hilfe der Input-Output-Analyse werden sämtliche Stoffe und Energien, die auf der einen Seite in das Unternehmen (bzw. einen Prozess oder ein Produkt) einfließen auf der einen Seite sowie Abfälle, Emissionen und Produkte, die das Unternehmen wieder verlassen, erfasst. Durch eine Gegenüberstellung (Bilanzierung) von Input- und Outputfaktoren (Eingangs- und Ausgangsgrößen) ist es möglich, sämtlich Elemente, die Umwelteinwirkungen hervorrufen können, zu erfassen und zu identifizieren., Integrationsprinzip, Das Integrationsprinzip ist eine der Grundsätze der Umweltpolitik . Es betont den Schutz der Umwelt in ihrer Gesamtheit und damit den integrativen Ansatz der Umweltpolitik. Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und des Menschen sollen die Auswirkungen auf die Umwelt in ihrer Gesamtheit berücksichtigen. Verlagerungen der Umweltbelastungen von einem Medium, z.B. Luft, zum anderen, z.B. Wasser, sollen damit ausgeschlossen werden., Integrierter Umweltschutz, Produktionsintegrierter Umweltschutz., Investition, Bindung bzw. Anlage finanzieller Mittel in Finanz-, Sach- oder immaterielles Vermögen, in der Regel verbunden mit dem Ziel, Gewinne bzw. Einnahmenüberschüsse zu erzielen. Nach Investitionszwecken und -funktionen kann zwischen Forschungs-, Umwelt-, Anlagen-, Ausbildungsinvestitionen usw. unterschieden werden., Investitionsrechnung, Verfahren zur Ermittlung der relativen und absoluten Vorteilhaftigkeit einer Investition. Ferner Rechentechniken zur Ermittlung eines optimalen Investitionsprogramms., IRM, Abkürzung für Intelligentes Regenwasser Management., irrelevant, Ein Entscheidungskriterium ist irrelevant, wenn es keine Rolle für die Entscheidung spielt., ISO 14001, Die internationale Norm ISO 14001 ist -zusammen mit dem europäischen Öko-Audit (EMAS) - die bedeutendste Vorgabe dessen, was ein Umweltmanagement in Unternehmen und anderen Organisationen beinhalten und leisten soll., Istkostenrechnung, Nachträgliche Ermittlung und Verrechnung effektiv angefallener Kosten. Nachteil: hoher Aufwand und damit verbundene Schwerfälligkeit, da bei jeder Änderung einer Kosteneinflussgröße das Zahlenmaterial neu aufbereitet werden muss, um auf dem neuesten Stand zu sein., J, JavaScript, JavaScript erweitert die Sprache HTML um die Moeglichkeiten einer Programmiersprache. Neben der Dynamisierung von HTML-Seiten dienen kleine Programme in JavaScript z.b. zur Überprüfung von Nutzereingaben oder zum automatischen Aufbau von Seiten. So ist z.B. auch die Suche in der ecobox als JavaScript formuliert., K, Kapital, Das Kapital einer Unternehmung ist die Summe aller von den Kapitalgebern zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel. Es setzt sich zusammen aus Eigenkapital und Fremdkapital., Kennzahlen, Kennzahlen lassen sich als Zahlen definieren, die quantitativ erfassbare Sachverhalte in konzentrierter Form wiedergeben. Sie können als absolute Zahlen oder Verhältniszahlen auftreten. Absolute Zahlen sind Summen, Differenzen und Mittelwerte. Verhältniszahlen können Gliederungszahlen, Beziehungszahlen oder Indexzahlen sein., Kennzahlensystem, Ein Kennzahlensystem ist eine Zusammenstellung quantitativ messbarer Variablen, wobei die einzelnen Kennzahlen in einer sachlich sinnvollen Beziehung zueinander stehen, sich ergänzen und auf ein gemeinsames übergeordnetes Ziel ausgerichtet sind. Informationsverluste aufgrund der Notwendigkeit einer Komplexitätsreduktion werden dabei bewusst in Kauf genommen., Kleine und Mittelständische Unternehmen (Abk. KMU), Das Forschungsprojekt ELEKTRA hat bei seiner Arbeitsdefinition der Zielgruppe KMU neben den quantitativen Kriterien auch qualitative Kriterien entwickelt, die den im Projekt angestrebten Zielen dienten. Als Musskriterium wurde dabei eine Mitarbeiterzahl von weniger als 500 angesetzt. Zuätzliche Kannkriterien sind das Vorhandensein von mindestens einer 1/2-Stelle im Umweltschutz, das Einsetzen von DV-System für Fertigungssteuerung, Logistik, Materialwirtschaft und Rechnungswesen sowie eine mehrstufige Organisation des Unternehmens., Komplexität, Gesamtheit aller Merkmale eines Zustands/Objekts im Sinne von Vielschichtigkeit. Komplexe Prozesse weisen eine Eigendynamik auf und sind meist irreversibel. Wichtigstes Merkmal der Komplexität ist die Intransparenz für den Entscheider., Kontenrahmen, Rahmenplan für die Ordnung der Buchführung, in dem die einzelnen Konten systematisch gegliedert und zusammengefasst sind., Kooperationsprinzip, Das K. ist eine der Grundsätze der Umweltpolitik . Die Wirtschaft setzt die ökologischen Ziele ohne direkte ordnungsrechtliche Regelung um. Der Staat beschränkt sich darauf, die Realisierung der Ziele zu kontrollieren und sicherzustellen. Dies wird erreicht durch Selbstverpflichtungen der Wirtschaft oder durch Vereinbarungen zwischen Staat und Wirtschaft. Das K. hat in Bayern eine lange Tradition. Bereits in den 70er Jahren wurde der kritische Bereich der Sondermüllentsorgung durch eine Gemeinschaftsinitiative von Staat, Kommunen und Wirtschaft vorbildlich gelöst. Eine in Deutschland beispielhafte Weiterentwicklung des K. ist der Umweltpakt Bayern., Korrosion, Korrosion bezeichnet allgemein die von der Oberfläche ausgehende Zerstörung von festen Körpern durch Säuren oder ähnliches sowie durch Wasser., Kraft-Wärme-Kopplung (Abk. KWK), Energieerzeugungs- und Umwandlungsverfahren, bei dem gleichzeitig Strom und Wärme bereitgestellt wird. Durch die Nutzung der Abwärme, die beim Stromerzeugungsprozess in herkömmlichen Kraftwerken ungenutzt verpufft, lässt sich der Energienutzungsgrad des Gesamtprozesses entscheidend erhöhen, zum Beispiel von 30 bis 45% auf 80 bis 90% bei KWK. Ein Konzept, bei dem die KWK von vorneherein vorgesehen ist, ist in Heizkraftwerken realisiert. Seit einiger Zeit wird die KWK aber auch in kleineren motorisch betriebenen Kraftwerken eingesetzt. Diese Motoren sind öl- oder gasgetriebene Verbrennungskraftmaschinen. Sie werden als Blockheizkraftwerke (BHKW) bezeichnet. Voraussetzung für den sinnvollen Einsatz der KWK ist der gleichzeitige Bedarf an Strom und Wärme sowie möglichst große Nähe des BHKW zum Endverbraucher. Beides ist z.B. sowohl in Wohnhaussiedlungen als auch in kleineren Gewerbegebieten gegeben, wo BHKW mehr und mehr Verbreitung finden., Kreislaufführung, K. bezeichnet die Mehrfachnutzung beispielsweise von Wasser (Brauchwasser). Wenn man die eingesetzte Wassermenge mehrmals, z.B. als Kühlwasser, nutzt, lassen sich große Mengen Frischwasser einsparen. Dies ist besonders in industriellen Bereichen sehr gut möglich., Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (Abk. KrW-/AbfG), Seit Oktober 1996 in Kraft, strebt es eine grundlegende Umgestaltung der gesamten Abfallwirtschaft an. Einbezogen wurde u.a. die Übernahme des EG-Abfallbegriffs. So unterscheidet das neue KrW-/AbfG nach Abfällen zur Verwertung und Abfällen zur Beseitigung (jene, die nicht verwertet werden). Nach der Gesetzesdefinition sind Abfälle "alle beweglichen Sachen, deren sich ihr Besitzer entledigt, entledigen will oder entledigen muss". Ein Gesetzesanhang erläutert, welche "beweglichen Sachen" unter diese Definition fallen. Zentral ist der Gedanke der sogenannten Produktverantwortung. Das bedeutet, dass Produkte soweit wie möglich so zu gestalten sind, dass sowohl bei ihrer Herstellung als auch bei ihrem Gebrauch das Entstehen von Abfällen vermindert wird und nach ihrem Gebrauch eine möglichst umweltverträgliche Entsorgung gewährleistet ist. Entscheidend ist ferner die Zielhierarchie des K. Abfälle sind danach vorrangig zu vermeiden, insbesondere durch die Verminderung ihrer Menge und Schädlichkeit. Sie sind in zweiter Linie stofflich zu verwerten oder zur Gewinnung von Energie zu nutzen. Erst wenn all diese Möglichkeiten ausscheiden,sind die Abfälle umweltverträglich zu beseitigen. Das K. wird außerdem von einem umfangreichen gesetzlichen Regelwerk begleitet. Darin wird u.a. die Überwachung der Abfallentsorgung geregelt. Es enthält auch die Anforderungen an Entsorgungsfachbetriebe., L, Lärmschutz, Lärm ist jedes Geräusch, das Menschen stört, gesundheitlich beeinträchtigt, Sachen beschädigt oder sonstige Benachteiligungen verursacht. Lärm kann neben extremen Schäden wie Schwerhörigkeit (Lärmschwerhörigkeit) auch schon in geringeren Maßen gesundheitliche Beeinträchtigungen wie z.B. Schlaflosigkeit oder Nervosität verursachen. Im sozialen Bereich wird er vor allem als Verminderung der Wohn- und Lebensqualität empfunden. Das gängige Maß für die Lärmstärke ist das Dezibel als dB(A), wobei aber eine objektive Bestimmung, ab wann Lärm als störend empfunden wird, nicht möglich ist., LD 50, Begriff aus der Toxikologie (Lehre von Giften und ihrer Giftigkeit) zur Bestimmung der Giftigkeit von Stoffen. Letale Dosis (LD) bezeichnet die von einem Lebewesen aufzunehmende tödliche Gesamtmenge eines Stoffes (über Magen oder Haut). LD 50 ist die mittlere tödliche Dosis, bei der 50% der Versuchstiere, mit einer bestimmten Substanzmenge behandelt, innerhalb des Versuchszeitraums von ein bis zwei Wochen sterben. Bezugsgröße ist das Milligramm Gift pro Kilogramm Körpergewicht (mg/kg)., Leasing, Unter L. versteht man die Vermietung von Anlagegenständen durch Finanzierungsinstitute und andere Unternehmen. Dabei besteht für den Leasingnehmer die Möglichkeit, das gemietete Objekt hinterher zu erwerben., legal compliance, Der sog. "compliance"-Ansatz geht zurück auf die EG-Öko-Audit-Verordnung. Unternehmen, die sich am Öko-Audit-System (EMAS ) beteiligen, verpflichten sich unter anderem dazu, alle einschlägigen Umweltvorschriften einzuhalten. Diese eigenverantwortlich übernommene Verpflichtung zur Beachtung umweltrechtlicher Regelungen ist Voraussetzung für eine Substitution des Ordnungsrechts. Der "compliance"-Ansatz ist einer der wesentlichen Vorzüge (sog. "added value") von EMAS gegenüber der Norm ISO 14 001. Da letztere nicht zu einer "legal compliance" verpflichtet, kann die Verwaltung Unternehmen, die allein nach ISO 14001 zertifiziert sind, keine Verfahrenserleichterungen durch Substitution zubilligen., Life-Cycle-Analysis, Analyse der Umwelteinwirkungen eines Produktes über die verschiedenen Lebenszyklusphasen (von der Entwicklung bis zur Entsorgung) hinweg., Liquidationserlös, Restverkaufserlös bei Ausscheiden einer Investition aus dem Anlagenbestand., M, Make-or-Buy-Entscheidung, Beim Kauf einer neuen Maschine oder eines Produktes stellt sich die grundsätzliche Frage der Eigenerstellung ("Make") oder des Fremdbezugs ("Buy")., Marktrisiken, Mit Marktrisiken sind solche Risiken gemeint, die aus einer Kosten- und damit verbundenen Preissenkung der Konkurrenz auf der einen Seite bzw. aus einer Qualitätssteigerung der Konkurrenzprodukte auf der anderen Seite resultieren., Materialstammdaten der Buchhaltung, Grundsätzliche materialbezogenen Daten wie z.B. Materialnummer und Materialgruppenzugehörigkeit, die in der Buchhaltung dokumentiert sind., ME, Mengeneinheit(en), Monitoring, Der Begriff kommt aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum und bedeutet soviel wie Umweltbeobachtung oder Umweltüberwachung und wird meist in Zusammenhang mit der längerdauernden Registrierung verschiedener Umweltkenngrößen durch Meßgeräte oder Beobachtung von Tieren und Pflanzen (Biomonitoring) verwendet., N, Nachhaltige Entwicklung, Das Leitbild der "nachhaltigen Entwicklung" (gleichbedeutend mit "dauerhaft und umweltgerecht" oder "nachhaltig zukunftsverträglich" oder "Sustainable Development") stellt eine neue Konzeption sowohl der Raumordnungspolitik als auch der Umweltpolitik dar. Leitvorstellung der Raumordnung ist eine nachhaltige Raumentwicklung, die die sozialen und wirtschaftlichen Ansprüche an den Raum mit seinen ökologischen Funktionen in Einklang bringt. Im Hinblick auf die Umweltpolitik wird ein Handeln aller auf die Umwelt und die Raumentwicklung wirkenden gesellschaftlichen Gruppen Produzenten und Konsumenten, öffentliche Institutionen und Privatpersonen dahingehend angestrebt, dass Umweltprobleme auch langfristig nicht mehr entstehen (vorsorgender Umweltschutz). Die Umweltmedien dürfen nur bis zu einem gewissen Umfang mit Schadstoffen belastet werden, in dem diese ohne substantielle Schädigung bzw. Beeinträchtigung auch wieder abgebaut werden können. Nicht erneuerbare Ressourcen (z.B. fossile Brennstoffe) sollen nur in dem Maße in Anspruch genommen werden, wie Ersatz an erneuerbaren Materialien zur Verfügung steht. Für eine N. ist es darüber hinaus unerläßlich, bereits eingetretene Umweltschäden zu beseitigen bzw. auf ein vertretbares Maß zu reduzieren, und so die Lebensgrundlage künftiger Generationen auch weiterhin zu erhalten., Nachweisverfahren, Formales Verfahren zur Überwachung der Entsorgung besonders überwachungsbedürftiger Abfälle, in der Regel bestehend aus einem Entsorgungsnachweis, der eine Vorabkontrolle über die Zulässigkeit der vorgesehenen Entsorgung darstellt, und dem Begleitscheinverfahren, das den Nachweis über die durchgeführte Entsorgung sicherstellt. Sofern die Entsorgung durch einen besonders zuverlässigen oder qualifizierten Betrieb (z.B. Entsorgungsfachbetrieb) erfolgt, kann die Zulässigkeit der vorgesehenen Entsorgung statt durch einen Entsorgungsnachweis auch durch ein Anzeigeverfahren erfolgen., Neuinvestition, auch Errichtungs- oder Gründungsinvestition. Investition, die über den Ersatz von Abschreibungen (Ersatzinvestition) hinausgeht und somit zum Ausbau der betrieblichen Produktionskapazitäten und zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit dient., Nutzwertanalyse, Die Nutzwertanalyse ist ein Bewertungsverfahren, bei dem verschiedene Ziele bzw. Entscheidungskriterien unter Verzicht auf eine Monetarisierung der einzubeziehenden Größen untereinander gewichtet werden. Die jeweiligen gewichteten Zielerreichungsgrade werden zu einem Nutzenwert verdichtet, der Entscheidungskriterien liefert., O, Öko-Audit, Öko-Audit ist ein Verfahren, bei dem ein Betrieb freiwillig sein Umweltverhalten überprüft, verbessert und offenlegt. Kernpunkt ist der Aufbau eines Umweltinformationssystems (Umweltmanagement), das auf eine kontinuierliche Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes abzielt. Als erstes Ministerium in Deutschland hat das Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen in den Jahren 1996 und 1997 die wesentlichen Schritte eines EG-Öko-Audits nach der Verordnung (EWG) Nr.1836/93 durchgeführt und die Ergebnisse in einer Umwelterklärung dargestellt., Ökobilanz, Ö. haben sich in den vergangenen Jahren hierzulande und weltweit großer Beliebtheit erfreut. Zu unterscheiden ist zunächst, ob es sich um eine Produkt- oder eine Betriebsökobilanz handelt. Die Produkt-Ö. untersucht, welche Auswirkungen die Zulieferung, Herstellung, Verbreitung und das Produkt selbst auf die Umwelt haben (können). Werden hierbei auch soziale Aspekte berücksichtigt, handelt es sich um eine sogenannte Produktlinienanalyse. Die Betriebs-Ökobilanz hingegen stellt nicht die Umweltrelevanz eines einzelnen Produkts, sondern eines Produktionsstandortes in den Mittelpunkt der Betrachtung. Die meisten in der Vergangenheit durchgeführten Ö. bedienen sich hierzu der Input-/Output-Analyse . D.h. es wird untersucht, welche Rohstoff- und Energieströme dem Betrieb zugeführt werden und welche Abfall- und Abwassermengen, Luftemissionen, Energieverbräuche u.ä. durch den Produktionsprozess bedingt wurden. Über mehrere Jahre betrachtet, hat ein Unternehmen somit die Möglichkeit, Vergleiche anzustellen und Umweltbelastungen gezielt zurückzunehmen. Häufig ist damit auch eine Kostenentlastung verbunden. Problematisch ist und war in der Vergangenheit bei aller Euphorie über die große Zahl der durchgeführten Ö., daß kaum Vergleichsmöglichkeiten zwischen den Bilanzen zweier Firmen oder gar Branchen möglich sind, da bislang keine Systematisierung, Standardisierung oder Normierung des Bilanzablaufs existiert. Das Umweltbundesamt (UBA) hat deshalb in Form eines Leitfadens für die Durchführung von Ö. vorgeschlagen, stets drei Teilschritte einer Ö. zu berücksichtigen: die Sach- und Wirkungsbilanz sowie die abschließende Bewertung. Über die reine Input-/Output-Betrachtung (Sachbilanz) hinausgehend, ist dabei die Wirkung beispielsweise der Emissionen zu untersuchen und beides in Form einer Bewertung hinsichtlich nötiger Konsequenzen zu gewichten., Ökologieorientiertes Kennzahlensystem, Ein ökologieorientiertes Kennzahlensystem ist eine Zusammenstellung quantitativ messbarer ökologischer Variablen, wobei die einzelnen Kennzahlen in einer sachlich sinnvollen Beziehung zueinander stehen, sich ergänzen und auf ein gemeinsames, übergeordnetes Ziel ausgerichtet sind. Zu berücksichtigen ist, dass die Entwicklung eines ökologieorientierten Kennzahlensystems mit Informationsverlusten aufgrund der erforderlichen Komplexitätsreduktion verbunden ist., Ökologische Kennzahlen, Die ermittelte zusammenfassende numerische Kenngröße für Ausmaß und Bedeutung aller betrachteten unternehmerischen Umweltbelastungen wird in Relation zu anderen Kenngrößen der Unternehmensentwicklung (Mitarbeiterzahl, Umsatz oder Wertschöpfung) gesetzt., Ökonomisches Prinzip, Mit minimalem Mitteleinsatz ein vorgegebenes Ziel erreichen (Minimumprinzip) bzw. mit gegebenen Mitteln einen maximalen Erfolg erzielen (Maximumprinzip)., Ökotoxikologie, Die Ökotoxikologie als Zweig der Umweltwissenschaften beschäftigt sich primär mit der Analyse und dem Verständis der Auswirkungen von chemischen Stoffen auf die belebte Natur. Dabei werden alle biologischen Ebenen betrachtet., Opportunität, Alternative Investitionsanlage., Output-Kapazität, Maximal mögliche Produktionsmenge einer Maschine je Periode., P, Partialanalyse, Analysemethode in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, bei der nur Teilaspekte einer Aufgabenstellung oder eines Analyseobjektes zum Untersuchungsgegenstand gemacht werden.