Diese gekochte Milch käst deshalb nicht mehr und wird dann von der Leber nur untergrößten Schwierigkeiten verarbeitet. Pasteurisierte Milch fault in der 1.0pt'>Flasche, wenn sie in einem warmen Raum aufbewahrt wird, während rohe Milch gärt und als Sauermilch essbar ist., PCB, ist polychloriertes Biphenyl und noch widerstandsfähiger als DDT. Es wurde als Isoliermaterial und in der Kunststoffindustrie angewandt. Durch Bindung an die Fette geht es in den Nahrungskreislauf ein. PCB lagert sich nicht nur in den Fettgeweben, sondern auch im Nervensystem und in den Keimdrüsen ab. Der Stoff ist heute verboten. Die PCB-Verbotsverordnung ist seit 18.07.1889 in Kraft. Bei der Verbrennung von PCB im Temperaturbereich von 600 bis 900 Grad C. können Furane und Dioxine entstehen. Eine vollständige Verbrennung erfolgt erst bei höheren Temperaturen, um 1200 Grad. Bekanntestes Beispiel einer tox. Wirkung: Yusko-Krankheit, PCP, ist Pentachlorphenol, das in Holz- Schutzmitteln enthalten war. Es ist sehr giftig, um die holzzerstörenden Organismen abtöten zu können. Nach der Anwendung dringt PCP tief in das Holz ein Der Stoff wird in der Bundesrepublik nicht mehr hergestellt. Die PCB-Verbotverordnung ist seit 12.121989 in Kraft., Achtung: Beide Stoffe können im Altholz enthalten sein. Deshalb sollte behandeltes Holz keinesfalls im Offen / Kamin verbrannt werden. Siehe hierzu auch: Altholzverordnung oder Bahnschwellen, PAK, Abkürzung für Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe. Verbindungen, deren Molekülgerüst aus mehreren Benzolringen besteht. PAKs sind vor allem in Erdöl und Kohle enthalten. Krebserzeugende PAKs (z.B. Benzpyren) können insbesondere bei unvollständigen Verbrennungsprozessen entstehen., Papier-Recycling, Das Umweltbundesamt teilt mit, dass das Papier-Recycling in Europa im Jahr 1999 um 4,2 Prozent gegenüber 1998 gestiegen ist. Rund 38 Millionen Tonnen Altpapier seien zu neuen Pa pierprodukten verarbeitet worden. Der Anteil der in der Papierproduktion eingesetzten Menge an Altpapier betrug europaweit insgesamt 49 Prozent. In Deutschland lag die Quote sogar bei 61 Prozent, hieß es in der Mitteilung. Hier stoße die Wiederverwertung von Altpapier allerdings inzwischen zunehmend an die Grenzen des technisch Machbaren. Achtung: Nicht in den Papierkorb gehören -entgegen der Volksmeinung- selbstklebende Merkzettel oder Papiertaschentücher. Sie stören empfindlich das Recycling -August 2000, Siehe auch Ökopapier, Park & Ride, Der Begriff kommt aus Amerika ("parken und fahren"): Man fährt mit dem eigenen Auto bis zu einem Parkplatz am Stadtrand und steigt dort in ein öffentliches Verkehrsmittel (Bus, Straßen-, S- und U-Bahn) um, um in die Innenstadt weiterzufahren. Auf diese Weise wird der Straßenverkehr entlastet, die Parkplatznot in den Zentren verringert, Energie gespart und die Umwelt durch weniger Abgase belastet., Partikelemission, Allgemein: Freisetzung von festen oder flüssigen Stoffen über Abgase in die Luft, wie z.B. Staub, Rauch, Nebel, Dunst und Aerosol (Koaleszenzabscheider). Häufig meint P. aber spezielle Dieselpartikelemissionen (Diesel). Dieselpartikel gelten als krebserregend. Sie bestehen aus Kohlenstoffzusammenballungen, dem eigentlichen Ruß, auf denen unverbrannte Kohlenwasserstoffe (meist polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe PAK) und Schwefelverbindungen angelagert sein können. Als Partikelemission gelten definitionsgemäß alle Substanzen, die auf einem speziellen, teflonbeschichteten Glasfaserfilter bei Temperaturen unterhalb von 52 °C aufgefangen werden können. Damit umfasst der Partikelbegriff (Dieselpartikelfilter) auch Flüssigkeiten, metallischen Abrieb etc., Siehe auch Rußpartikelfilter, Passivhaus, Ökotipps und Hinweise zu staatlichen Förderprogrammen gibt es jetzt auch für Bauherren und Energiesparer vom BHW unter www.bhw.de mit Links direkt zu den Anbietern, Passivrauchen, Pellets / Holzpellets, Sie sehen aus wie Kekse, sind aber aus Holzspäne gefertigt. Es sind kleine Holz-Presslinge, die für spezielle Heizöfen zugelassen sind. Die Öfen sind eine umstrittene Alternative zum herkömmlichen Kamin, insbesondere zum offenen Kamin., Die Pellets bestehen aus Waldrestholz und unbehandelten Spänen, die unter hohem Druck zusammengepresst werden. Dabei wird fast die gesamte Feuchtigkeit entzogen. Im Holz befindet sich Lignin. Das ist ein Holzstoff, eine Begleitsubstanz der Zellulose, die die Festigung der Späne bewirkt., Weitere Zusatzstoffe dürfen nicht verwandt werden. Das Holz setzt bei der Verbrennung nur soviel Kohlendioxid frei, wie es während des Baumwachstums aus der Luft aufgenommen hat. Allerdings sollte der Verbraucher strengstens darauf achten, dass tatsächlich unbehandelte Holzspäne für die Herstellung der Pellets verwendet wurde. Da lässt sich schummeln! Mehr zu Pellets: www.pellis.at, Vorsicht! Gleiches gilt natürlich auch für Kaminholz. Oft wird das Holz zu kurz gelagert. Und häufig kommt es zum Nachbarschaftsstreit, wenn nebenan mal wieder die "Müllverbrennungsanlage" läuft. Mitunter werden in Kaminen Abfälle aller Art, zumeist Papier, Pappe und Küchenabfälle verbrannt. Das ist eine illegale Abfallentsorgung und stellt eine Owig nach § 27 Abs.1 KrW-/AbfG dar. Wenn umweltgefährdende Abfälle verbrannt werden, ist es eine Straftat nach § 326 StGB -Unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen!, Noch mehr? Bitte: Kamin, Palletöfen, Für so genannte Regelfeuerstätten, darunter fallen auch Palletöfen, gibt es dagegen keine Beschränkung. Ein Pelletofen kostet um die DM 9000. Sein Einsatz rechnet sich, wie ich lesen konnte. Mehr zu Pelletsöfen: www.guntamatic.at, Ein Vergleichsdiagramm, Pestizide, Sammelbegriff für alle chemischen Schädlingsbekämpfungsmittel. Pestizid kommt von Pest und bezeichnet Substanzen, die die Pest verjagen sollen. Am häufigsten verwendet werden Insektizide, Herbizide und Fungizide. Viele Pestizide haben unerwünschte Nebenwirkungen. Sie konnten sich in der Vergangenheit in den Nahrungsketten anreichern und Menschen und Tiere beeinträchtigen. Durch gesetzliche Maßnahmen ist inzwischen erreicht worden, dass die Pestizidrückstände in den Nahrungsketten deutlich zurückgegangen sind. Siehe auch Pestizide an Blumen - Mehr, Pflanzengesellschaften werden von unterschiedlichen Pflanzenarten gebildet, die gemeinsam die gleichen Standortbedingungen bevorzugen (z.B. feuchte oder trockene Standorte) und die in Wechselbeziehungen zueinander stehen (große Pflanzen spenden z.B. kleineren Pflanzen Schatten)., Pflanzenkläranlage, Hierbei werden Abwässer ausgewählten Sumpfpflanzen zum Zwecke der biologischen Reinigung zugeführt. Der mit den Pflanzen besetzte Boden- oder Wasserkörper wird vertikal oder horizontal durchströmt. Die P. eignen sich aufgrund ihrer Abbauleistungen vorzugsweise für die Reinigung wenig belasteter häuslicher Abwässer. Die Pflanzenkläranlage ist ein naturnahes Verfahren zur Abwasserreinigung., Pflanzenschutz, Pflanzenschutzmittel. sind nach dem Pflanzenschutzgesetz Stoffe, die Pflanzen vor Schadorganismen schützen, Nährstoffmangel verhindern oder beheben oder die Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegenüber Schädigungen erhöhen. Die Zahl der zugelassenen P. hat sich aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen von 1.695 im Jahr 1986 auf 903 Anfang 1991 reduziert, basierend auf 200 Wirkstoffen. Pflanzenschutz sind folglich alle Maßnahmen, die Pflanzen vor Krankheiten, Schädlingen und sonstigen schädlichen Einwirkungen schützen. Das geschieht meist durch chemische Pflanzenschutzmittel (Herbizide, Pestizide, Fungizide)., P. haben auch Auswirkungen auf das Bodenleben. Der Organismenbestand oder typische Lebensprozesse können verändert oder unterbunden werden. Beispiele hierfür sind: Abbau der organischen Substanz, Nitrifizierung, Stickstoff-Mineralisierung, Förderung des Algenwachstums,. Jährlich werden ca. 720.000 t P. in die Umwelt gebracht, davon in Westdeutschland etwa 23.000 t/a., (Neues) Pflanzenschutzgesetz, Pflanzenschutzmittel (PSM), Wären besser unter der Bezeichnung Schädlingsbekämpfungsmittel zu führen. Gebräuchlich in Fachkreisen ist auch der Ausdruck Pestizid. Sie dienen zum Schutz von Kulturpflanzen. Man unterscheidet: Insektizide (gegen Insekten), Fungizide (gegen Pilze) und Herbizide (gegen Wildkräuter) u.v.m. Diese Einteilung täuscht eine gezielte Giftwirkung auf die genannten Organismen vor, die aber selten gegeben ist, da P. in grundlegende Stoffwechselvorgänge eingreifen. Für den Umweltschutz von besonderer Bedeutung: Bei der Anwendung erreicht nur ein Teil der P. sein Ziel, der andere dringt in den Boden ein und gelangt durch Auswaschung ins Grundwasser. Viele der in P. enthaltenen Giftstoffe wie chlorierte Kohlenwasserstoffe haben die Eigenschaft, sich in der Nahrungskette anzureichern. Die Verwendung von P. außerhalb einer land- oder forstwirtschaftlichen Nutzung bedarf einer Ausnahmegenehmigung (z.B. Sportanlagen, Wegrand zwischen Grundstück und Straße). Mehr!, pH-Wert, Maß für den Säuregrad von Flüssigkeiten und Böden. Sauere Böden haben niedrige pH-Werte, neutrale und basische Böden haben höhere pH-Werte. Die optimale Bodenreaktion ist die Voraussetzung für den Erfolg anderer Düngungsmaßnahmen, denn die Nährstoffe können von Pflanzen nur bei bestimmten pH-Werten problemlos aufgenommen werden., Flüssigkeiten mit pH = 7 gelten als neutral. Bei einem pH > 7 bis 14 spricht man von Basen oder Laugen, pH-Werte < 7 bis 0 sind Säuren zu eigen. Der pH-Wert ist somit ein wichtiger Indikator für die Gewässergüte. Reines, unbelastetes Wasser hat einen pH von 7., pH-Werte in Böden:, pH 4 sehr stark sauer bis extrem sauer, pH 4-4,9 stark sauer, pH 5,0 - 5,9mäßig sauer, pH 6,0 - 6,9 schwach sauer, pH 7 neutral, pH 7,1 - 8 schwach basisch, pH 8zunehmend basisch, Phosphate (Salze der Phosphorsäure) sind als Naturprodukte weit verbreitet. Sie werden in der Hauptsache als Düngemittel und in Wasch- und Reinigungsmitteln verwendet. Gelangen Phosphate in größeren Mengen auf dem Umweg über das Abwasser oder durch Regenauswaschungen der Düngemittel in Gewässer, führen sie zur Eutrophierung., Phosphatelimination, Spielt eine wichtige Rolle als Maßnahme gegen die Eutrophierung der Gewässer. Im Rahmen der sogenannten weitergehenden Abwasserreinigung in kommunalen Kläranlagen werden die Nährstoffe (Nitrat und Phosphat) aus dem Abwasser entfernt. Die P. erfolgt meist mittels Flockungsfiltration. Dabei wird das Phosphat durch Zugabe eines Mittels in größere Zusammenballungen (Agglomerate) überführt. Es kommt zur Ausflockung und aufgrund der geänderten physikalischen Bedingungen zur Ausfällung. Als Flockungsmittel werden Calciumhydroxid, Eisen(II)- oder Aluminiumsalze verwendet. Dies führt zwangsläufig zu einer Aufsalzung der Gewässer und stellt außerdem eine relativ teure, wenn auch effektive Maßnahme dar. In manchen Anlagen werden deshalb schon Verfahren der biologischen P. erfolgreich angewandt., Photooxidantien sind die Hauptbestandteile des Sommersmogs (Smog). Als Leitsubstanz gilt das Ozon. Im weitesten Sinne kann man die unter Sonneneinstrahlung gebildeten Reaktionsprodukte der Spurengase Stickstoffoxide und Kohlenwasserstoffe darunter verstehen. Hier sind neben Ozon die Radikale OH, OH2 und RO2 (R steht für organischen Rest) zu nennen, ebenso NO2, NO3, N2O5, HNO3 und Aldehyde. P. führen zu Atemwegsreizungen, Augentränen und Kopfschmerz. Chronische Nachwirkungen müssen aber nach heutigem medizinischem Kenntnisstand nicht befürchtet werden., Photosynthese, Der für das Leben auf der Erde wichtigste biologische Vorgang ist die Photosynthese der grünen Pflanzen. Erst durch die Photosynthese entsteht die gesamte organische Substanz. Stark vereinfacht läuft die Photosynthese folgendermaßen ab: Das von den Blättern der Pflanzen aus der Luft aufgenommene Kohlendioxid wird zusammen mit dem Wasser, das über die Wurzeln aufgenommen wird, mit Hilfe des Sonnenlichts und des Blattgrüns (Chlorophyll) in Traubenzucker umgewandelt. Bei dieser biochemischen Reaktion entsteht auch Sauerstoff, der von der Pflanze an die Umwelt abgegeben wird und das Leben von Mensch und Tier erst ermöglicht., Photovoltaik (PV), Die PV ist eine Technik, die Lichtenergie mit Hilfe von Solarzellen direkt in elektrische Energie (Gleichstrom) umwandelt. Das 100 000-Dächer-Programm, genau: Das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) der derzeitigen Regierung, wird u.a. bewirken, dass im Jahre 2000 50 und im Jahre 2003 95 Megawatt Strom pro Jahr zusätzlich über die Photovoltaiktechnik produziert werden. Weltweit, so eine Prognose der Uno, werden bis zum Jahre 2010 mehr als 1000 Megawatt pro Jahr erzeugt werden ( 1 Megawatt = 1 Mill. Watt). /-Juni 2000, Mehr!, Pilze spielen in der Natur eine große, wenn auch kaum sichtbare Rolle. Vor allem zersetzen sie tote Pflanzen und führen sie damit in den Kreislauf der Natur zurück. Viele Pilze stehen in enger Lebensgemeinschaft mit Waldbäumen und tragen entscheidend zu einem gesunden Wachstum des Waldes bei. Viele Pilzarten sind auch eine Bereicherung für den Speisezettel. Es gibt aber auch giftige Pilze, deren Verzehr zum Tod führen kann. Umwelttipp: Keine unbekannten Pilze sammeln. Im Zweifelsfall bei einer Pilzberatungsstelle fragen., Pyrethroide:, Produktionsintegrierter Umweltschutz (Pius) -auch umweltgerechte Produktgestaltung genannt, Teil des vorsorgenden Umweltschutzes. Im Gegensatz zum nachsorgenden Umweltschutz, der sich so genannter "end-of-the-pipe"-Techniken (Filter, nachgeschaltete Abluftreinigung etc.) bedient, bemüht sich der vorsorgende Umweltschutz darum, Umweltbelastungen soweit wie möglich gar nicht erst entstehen zu lassen. Der P. bemüht sich insbesondere um die Entwicklung umweltverträglicher Herstellungsverfahren im Sinne der Abfall- und Abwasserminimierung, der Verminderung von Luftschadstoffen sowie der Energieeinsparung bei gleicher oder sogar verbesserter Produktqualität. Die Bedeutung des vorsorgenden Umweltschutzes im allgemeinen wie des P. im besonderen wird ersichtlich, wenn man sich klarmacht, dass der nachsorgende Umweltschutz, zu dem auch weite Teile der Verwertungstechniken zu rechnen sind, seinerseits Umweltbelastungen in nicht geringem Ausmaß verursacht. Allgemein geht man deshalb davon aus, dass dem P. die Zukunft gehört., Seit Herbst 1999 gibt es in Bremen eine zentrale Anlaufstelle für Produktionsintegrierten Umweltschutz (Pius), eingerichtet beim RKW Bremen. Produktionsintegrierter Umweltschutz soll eine Modernisierung der Produktion und eine Minimierung des Ressourcenverbrauchs herbeiführen. Der Umweltschutz soll bereits im Produktionsprozess stattfinden. Die Verantwortlichen suchen den Kontakt zu Firmen und beraten sie. Wie das z.B. gehen kann, zeigt auch das Buch "Was ist Eco-Disign?", ISBN 3-89802-024-X zum Preis von 88.- Man spricht auch von der integrierten Produkuktpolitik (IPP). Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) hat ein Gutachten über den IPP erstellt, das beim BMU Aalexanderplatz 6, 10178 Berlin angefordert werden kann., Planet - wir suchen einen Planeten, Der natürliche Reichtum der Wälder, Flüsse und Meere ist seit 1970 weltweit um ein Drittel zurückgegangen ist. Gleichzeitig nahm der Druck auf die Natur durch steigenden Konsum immer mehr zu. Zu diesem Ergebnis kommt der WWF in seinem jetzt vorgestellten "Living Planet Report". Auf der Basis der Bestandszahlen charakterischer Tier- und Pflanzenarten hat der WWF eine Art "Dow Jones Index" fuer die Natur entwickelt. Der Abwärtstrend bei der Artenvielfalt in den wichtigsten Lebensräumen ist deutlich: Die Verluste reichen von zwoelf Prozent in den Wäldern bis hin zu fast 50 Prozent in Flüssen und Feuchtgebieten. Erfahren Sie mehr über den Living Planet Report: http://www.wwf.de/c_bibliothek/c_, Planfeststellungsverfahren, Wenn ein größeres Projekt verwirklicht werden soll (Autobahn, Flughafen, u. ä.), werden die Pläne vorher verschiedenen Fachbehörden (Wasserwirtschaftsamt, Landwirtschaftsamt, Landesamt für Umweltschutz u. a.) zur Stellungnahme vorgelegt. Außerdem können die von der Planung betroffenen Bürger Einsicht in die Pläne nehmen und dagegen Einwände erheben. Ziel eines solchen Verfahrens ist es herauszufinden, ob bei dem geplanten Projekt die gesetzlichen Bestimmungen, z.B. des Natur- und Umweltschutzes, erfüllt werden und ob es sachlich gerechtfertigt ist. Wenn nicht, verfügt die Planfeststellungsbehörde (Regierung) entsprechende Auflagen oder lehnt die beauftragte Planfeststellung, d. h. die Genehmigung des Vorhabens, ab., In Hanau, nahe Frankfurt, steht ( oder stand?) Deutschland einzige Plutoniumfabrik, auch das Haunauer-MOX-Werk genannt. Der Betonbau dominiert das gesamte Areal. Wie ein riesiger Monolith liegt das Hanauer Siemens-MOX-Werk inmitten eines Firmengeländes, das einst Herzstück der deutschen Atomindustrie war. Was gibt es neues zu berichten? Die meisten Fabriken sind inzwischen demontiert, die Maschinen verschrottet oder verkauft. Das 1,1 Milliarden Mark teure MOX-Werk steht noch immer unangetastet da. Nun ist die Anlage wieder einmal im Gespräch - als Instrument für die Vernichtung russischen Waffenplutoniums. Jeweils 34 Tonnen des hochgefährlichen Bombenstoffs wollen USA und Russland in den nächsten Jähren unschädlich machen. Wie dies am wirtschaftlichsten geschehen kann, ist noch unklar. Die Verarbeitung von Waffenplutonium zu Mischoxid (MOX), aus dem Brennelemente für Atomreaktoren gefertigt werden können, ist nach Einschätzung der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) die realistischste Option. "Was dabei heraus kommt, sind lediglich abgebrannte Brennelemente", sagt Annette Schaper von der HSFK. Russland selbst hat mit der MOX-Technik keine Erfahrung. Wie Siemens-Sprecher Wolfgang Breyer erläutert, könnte der Weg hin zur Vernichtung des Waffenplutoniums daher beschleunigt werden, wenn Hanauer Anlage exportiert würde: "Wir wären bereit, das mit unserem Know-howzu begleiten." Die Hanauer Siemens -MOX-Anlage war nie in Betrieb. Der Koloss war fast fertig gestellt, als der hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel 1993 drei von sechs Teilgenehmigungen für das Brennelementewerk aufhob. Zwei Jahre später erklärten der Siemens-Konzern und die deutschen Energieversorger, dass sie auf die Fertigstellung der MOX-Anlage wegen des politischen Widerstandes gegen die Plutoniumverarbeitung verzichten wollten. Warten wir ab, wo Russland mit den riesigen Mengen Mischoxid bleibt: Die russischen Atomkraftwerke sind für den Einsatz von MOX-Brennelementen nicht ausgelegt. Und Deutschland ? Beispielsweise lehnt die Preussen Elektra GmbH Hannover, die unter anderem das Atomkraftwerk Unterweser (Esenshamm) betreibt, dankend ab. Das Werk hat ihre MOX-Lieferanten!, Platin, Plus-Energie-Haus, ... ist ein Haus, das durch entsprechende Energiemaßnahme am und im Haus mehr Energie produziert, als seine Bewohner verbrauchen können., Plutonium, Radioaktives Element, chemische Bezeichnung Pu, das bei der Kernspaltung im KKW aus Uran durch Neutroneneinfang entsteht und gleichzeitig als Brennstoff in (Kernbrennstoff, Radioaktive Stoffe) dient. Chemisch ist es dem Uran verwandt. Für die Kernenergie sind vorwiegend die künstlichen Pu-Isotope wie zum Beispiel das Pu-239 von Bedeutung. Natürlich kommt dieses Isotop nur in verschwindend geringer Menge in Mineralien wie z.B. der Pechblende vor. Beim Umgang mit diesem Element müssen unbedingt die Vorschriften der Strahlenschutzverordnung eingehalten werden., Polychlorierte Biphenyle, PCB., Polyzyklische Kohlenwasserstoffe (PKA), Polyzyklische Kohlenwasserstoffe entstehen häufig durch eine nicht sachgemäße Erhitzung von Öl (Fett). . Sie gelten als krebserregend. Etwa beim Rösten von Oliventrester, dem vor der Extraktion seines kleinen Ölanteils das störende Wasser ausgetrieben wird- bei 150 Grad. Viele Sansufici, wie die Tresterölproduzenten in Italien heißen, arbeiten dabei mit offenem Feuer, berichtet Mario Renna, Chefchemiker der Ölfirma Casa Olearia Italiana in Monopoli bei Bari: "Da wird alles Mögliche verbrannt, Holz, Weintrester, aber auch Olivenabfälle aus den Ölmühlen sind willkommener Brennstoff. Selbst Autoreifen kann man nicht ausschließen."